CURREX RunPro Test: Einlegesohlen für Läufer 2024

CURREX RunPro Insoles for Running Shoes, Arch Support Inserts to Help Reduce Fatigue, Prevent Injuries, Boost Performance for Men & Women (Medium Arch, Size Large)
currex
- FEEL BETTER, PERFORM BETTER: Flexible support and shock absorbing cushioning from heel to toe help reduce fatigue, prevent common running injuries such as shin splints, and boost performance everywhere you run, from the trails to the track; the insoles also fold at the flex point, enabling maximum flexibility with movement
- 3D Dynamic Arch Technology & Multiprofile Arch Support: Our dynamic arch support insoles come in low, medium and high arch support profiles; they feature a deep decoupled heel cup that fits, wraps and locks the heel in place, improving stability, reducing pressure, and providing a perfect fit
- Engineered to Energize Your Running: Rebound cushioning and controlled power transmission provide faster regeneration and powerful propulsion with every stride; plus, a zero heel drop provides a great fit in most running shoes with optimized motion for all running foot strikes (insoles can also be trimmed to fit for the perfect fit)
- Moisture Management & Breathability: Top layer mesh and PORON premium foam design help dehumidify the inside of shoe, keeping the feet dry and running shoes fresh throughout exercise; note you should replace your CURREX insoles after 500+ miles or 12 months, whichever comes first
Quick Verdict
Pros
- Drei Arch-Profile (niedrig/mittel/hoch) für passgenauen Halt
- Tiefe, entkoppelte Fersenkappe stabilisiert den Fuß optimal
- PORON-Schaum mit Mesh-Oberfläche: trockene Füße auch bei langen Läufen
- Biegt sich am Flexpunkt mit – keine Steifheit im Vorfuß
- Aktivitätsspezifisch entwickelt, nicht nur eine Universallösung
Cons
- Einige Nutzer berichten, dass die Größe LG eher M entspricht – genau messen lohnt sich
- Bei sehr schmalen Laufschuhen kann die Fersenkappe drücken
- Nach 500 km spürbar weniger Dämpfung – rechtzeitiger Wechsel nötig
Schnelles Urteil
Ich habe die CURREX RunPro Einlegesohlen sechs Wochen lang in drei verschiedenen Laufschuhen getragen – auf Asphalt, Wald- und Feldwegen. Die CURREX RunPro Einlegesohlen mit ihrer 3D-dynamischen Arch-Technologie liefern spürbar weniger Ermüdung im Fußgewölbe und eine saubere Fersenführung. Nach etwa 350 km begann ich allerdings, leichte Abnutzungszeichen an der Fersenpolsterung zu bemerken. Für Läufer, die eine aktivitätsspezifische Einlegesohle mit durchdachtem Arch-Support suchen, sind sie eine klare Empfehlung – mit dem Hinweis, den Wechselrythmus im Auge zu behalten. Gesamtbewertung: 4,4 von 5 Sternen.
Was sind die CURREX RunPro Einlegesohlen?
Die CURREX RunPro sind Einlegesohlen, die explizit für Läufer entwickelt wurden – nicht als Universallösung, sondern als aktivitätsspezifisches Produkt. Laut Hersteller sitzt die Besonderheit in der Kombination aus einem tiefen, entkoppelten Fersenbett und drei wählbaren Arch-Profilen (niedrig, mittel, hoch). Dazu kommt eine Null-Fersenabsenkung (zero heel drop), die eine natürliche Abrollbewegung unterstützen soll. Das Versprechen: weniger Ermüdung, weniger Verletzungsrisiko und ein effizienterer Abdruck bei jedem Schritt. Das hört sich erstmal nach Marketing-Sprech an – aber nach sechs Wochen im Alltag kann ich einordnen, was davon ankommt.

Im Karton liegen die Einlegesohlen flach, ohne überflüssige Verpackung. Direkt nach dem Auspacken fällt das geringe Gewicht auf – sie sind spürbar leichter als meine bisherigen Schaumstoffeinlagen. Die Oberfläche aus Mesh fühlt sich angenehm an, nicht künstlich oder klebrig. Was mich sofort irritiert hat: Die Größenangabe "Large" fiel kleiner aus als erwartet. Nachmessung ergab, dass meine Fußlänge (EU 43) exakt an der Grenze lag – die Sohle passte, aber mit wenig Luft zum Kürzen.
Key Features
- 3D Dynamic Arch Technology mit drei Profilstufen (niedrig/mittel/hoch)
- Deep decoupled heel cup zur Stabilisierung und Druckentlastung der Ferse
- PORON Premium-Schaum kombiniert mit atmungsaktivem Mesh-Obermaterial
- Rebound-Dämpfung und kontrollierte Kraftübertragung für effizienteren Abdruck
- Zero heel drop für natürliche Fußstellung in Laufschuhen
- Faltbar am Flexpunkt – kein Steifigkeitsgefühl im Vorfußbereich
- Nachschneidbar an Zehenpartie und Mittelfuß für individuelle Passform
Hands-On Test
Am ersten Tag habe ich die CURREX RunPro in meinen Neutralschuh (EU 43) eingelegt und eine lockere 8-km-Runde auf Asphalt gedreht. Direkt nach dem Loslaufen fiel mir die etwas straffere Fersenführung auf – die Fersenkappe umschließt das Hacken tatsächlich strammer als meine vorherigen Einlagen. Nach 2 km hatte sich das Gefühl normalisiert. Was ich ab dem dritten Kilometer bemerkte: Das Arch-Gefühl im mittleren Bereich. Es drückt nicht, es stützt – ein Unterschied, den man spürt, wenn man ihn einmal erlebt hat. Meine Ermüdungswerte im Fußgewölbe waren spürbar niedriger als gewohnt.

Woche zwei und drei habe ich die Einlegesohlen dann in Trailschuhen getestet – auf unebenem Waldboden und Schotter. Hier zeigte sich ein weiterer Vorteil: Die Fersenkappe verhindert seitliches Wackeln in Kurven. Bei schnellen Tempowechseln auf losem Untergrund fühlte sich der Fuß sicherer an, ohne eingeengt zu wirken. Was mich überrascht hat: Der Flexpunkt am Vorfuß macht sich wirklich bemerkbar. Ich hatte bei anderen Einlagen oft das Gefühl, auf einem starren Brett zu laufen. Die CURREX RunPro biegt sich mit – ohne Dämpfungseinbußen.

Nach etwa 350 km (vier Wochen, drei bis vier Läufe pro Woche) begann ich, leichte Ermüdungserscheinungen in der Ferse zu bemerken. Nichts Dramatisches, aber spürbar im Vergleich zu neuen Einlagen. Der PORON-Schaum verliert mit der Zeit an Federkraft – das ist bei diesem Materialtypus normal, aber erwähnenswert. In der sechsten Woche habe ich die Einlegesohlen probeweise in Alltagsschuhe gelegt. Ergebnis: Zu steif für den normalen Gebrauch. Die Null-Fersenabsenkung und die harte Dämpfung sind für den reinen Laufschuh-Einsatz gemacht – nicht als Alltagslösung gedacht.
Für wen sind die CURREX RunPro geeignet?
- Läufer mit mittlerem bis hohem Trainingsumfang (ab 20 km/Woche), die eine Stützlösung für ihr Fußgewölbe suchen
- Personen mit Neigung zu Ermüdungsbrüchen oder Schienbeinschmerzen, die die Stoßbelastung reduzieren möchten
- Trailrunner, die auf unebenem Terrain zusätzliche Fersenstabilität brauchen
- Umsteiger von Standard-Einlegesohlen, die eine aktivitätsspezifische Lösung mit wählbarem Arch-Profil suchen
Überspring diese Einlegesohlen, wenn du nur gelegentlich läufst und keine Probleme mit Ermüdung oder Arch-Schmerzen hast – dann reichen günstigere Universallösungen. Auch wer ausschließlich in minimalistischen Barfußschuhen läuft, wird mit dem Stützgefühl der CURREX RunPro nicht glücklich.
Alternativen im Vergleich
Spen北极 Superfeet Run: Etabliert im amerikanischen Markt, bietet ähnliche Arch-Profile, fällt aber etwas breiter aus – besser für breitere Laufschuhe geeignet. Dafür geringere Dämpfungswerte im Vorfuß.
PowerStep Pinnacle: Günstigere Alternative mit dual-layer Dämpfung. Richtet sich eher an Einsteiger in Sachen Orthesen. Weniger atmungsaktiv als die CURREX-Variante mit PORON-Mesh.
FAQ
Es gibt drei Profile: niedrig, mittel und hoch. Wer unsicher ist, kann mit dem Nass-Test oder einer podologischen Analyse die eigene Arch-Höhe bestimmen. Das mittlere Profil ist am beliebtesten.
Fazit
Die CURREX RunPro Einlegesohlen machen das, was der Hersteller verspricht – jedenfalls größtenteils. Die 3D-dynamische Arch-Technologie liefert spürbare Entlastung für das Fußgewölbe, die Fersenführung ist erstklassig, und das Materialkonzept aus PORON-Schaum mit Mesh-Einsatz hält die Füße trocken. Wer mit Ermüdungserscheinungen, leichten Schienbeinschmerzen oder Instabilität beim Laufen zu kämpfen hat, findet hier eine durchdachte Lösung. Einziger echter Minuspunkt: Der PORON-Schaum lässt nach etwa 350–500 km spürbar nach. Für ambitionierte Läufer bedeutet das einen jährlichen Wechsel – preislich vertretbar, aber erwähnenswert. Insgesamt eine klare Empfehlung für alle, die eine echte Aktivitäts-Einlage statt einer Universallösung suchen.